Donnerstag, 13. Juni 2019

Bent but not broken

Zehn Tage nach der Rückkehr fühlte ich mich wieder bereit, mit den Kamelen zu arbeiten ... oder sie arbeiten zu lassen. Es war Sonntag und gerade als ich die Halfter bereit legen wollte, fing es an zu regnen. Ok, dass muss nicht sein. Also Abbruch, lieber die Sauna anschmeißen und den alten Körper pflegen.
Am Dienstag dann endlich: strahlend blauer Himmel, viel zu milde Temperaturen für die Jahreszeit, aber perfekt, um sich draußen aufzuhalten. Die drei gehalftert und an den Hänger angebunden. Ich war beeindruckt! Als wenn sie eine Leistungsklasse übersprungen hätten. Ruhig und diszipliniert von A nach B gegangen, ohne zu zerren oder sich in einen Busch zu schmeißen. Alle drei benahmen sich wie die Lämmchen. Bin mal gespannt, ob das so bleibt oder eine Ausnahme von der Regel war.
Eine große Runde mit ihnen gefahren und bei der Rückkehr überlegt, ob ich sie in die Arena bringen soll. Niederschlag war angesagt, aber es war kein Wölkchen zu sehen. Wahrscheinlich fällt der Regen sonst wo, aber nicht bei uns. Also sie auf ihrer Koppel belassen und es kam wie es kommen musste: Gewitter in den frühen Morgenstunden und Regen, sehr viel Regen. 


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