Freitag, 12. April 2019

Snippets

Sonntag ❙ Es war sehr windig und deshalb nur eine Runde mit an dem Trailer angehängten Kamelen gefahren (ok, es ist eine schwache Ausrede, aber ich traue mich noch nicht mit den Viechern zusammen zu laufen). Wieder an der 'Schweinerei' [keine Ahnung, ob es sich um einen Mast- oder Aufzuchtsbetrieb handelt. Man sieht die Tiere ja nicht.] vorbei und wieder helle Aufregung in Form von seitlich ausweichen und herumtänzeln.

Laila ❙ ist im Moment gut drauf - dreimal auf Holz geklopft. Seit ungefähr zwei Wochen trenne ich Ali nicht mehr von ihren Artgenossen und es bestehen keine Anzeichen, dass Laila auf Ali herum turnt. Auch lässt sie den Jamahl z.Zt. in Ruhe. Mal sehen, wie lange der Frieden anhält.

Futter ❙ Ich bemühe mich redlich, die Mannschaft kurz zu halten. Zum dritten Mal habe ich einen großen Ballen Stroh kommen lassen, um den sie den ganzen Tag herum stehen und fressen. Nach wie vor ist es furztrocken, sie befinden sich jetzt schon seit über drei Monaten auf derselben Koppel. Sie hat den Vorteil, dass ich keine Wasserkanister schleppen muss, da ich mit dem Gartenschlauch bis an ihren Trog komme. Auf den anderen Koppeln wachsen ein paar salt bushes, die aber innerhalb einer Woche aufgefressen wären. Das spärliche Grün verhindert, dass im Falle eines Sturmes die Erde weggeweht wird. Deshalb müssen die Kamele noch eine zeitlang darben, bis endlich der Regen kommt. ... Abgenommen haben sie allerdings noch nicht.

Trekking ❙ Ich hatte leise Zweifel, ob mein Besuch aus Amerika wirklich kommt. Aber jetzt ist es abgemacht, der Flug gebucht. Am 22. Mai werde ich Doug vom Flughafen abholen und spätestens am 29. Mai eine kleine Runde trekken gehen. Am 05. Juni wird der Trainer weiter nach Alice Springs reisen. Da mir einige stations wegen der anhaltenden Trockenheit abgesagt haben, und auch der remote navigation course (den ich für querfeldein Wanderungen als Voraussetzung erachtet hatte) mangels Teilnehmer abgesagt wurde, habe ich eine einfache Strecke gewählt: nach Marree fahren, dort das Basiscamp aufschlagen und einen Teil des Oodnadatta Treks marschieren. Sollte machbar sein. Nachteil: relativ viel Verkehr, da es sich um eine öffentliche Straße handelt, Vorteil: ich kann mich nicht verlaufen und denke, wilde Kamelbullen werden dort nicht auftauchen.

Hilfe ❙ In drei Tagen werde ich wieder einen Backpacker zu Gast haben. Dann sollte das Training wieder Fahrtwind bekommen.

Webpage ❙ Habe jetzt einen Internetauftritt - mal sehen, wo das hinführt - auch eine Seite auf FB.

Material ❙ Schweren Herzens in neue Satteltaschen investiert! Auf die Frage, welche Farbe ich haben möchte gab es nur eine Antwort ... natürlich ... pink! Die sind so groß, da kann ich meinen gesamten Hausstand reinpacken!



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