Montag, 18. Februar 2019

Auf der Stelle treten

Samstag (16.02.) die Bande mal wieder gefordert [nachdem ich mich am Mittwoch mit einem 11 km Rundmarsch + 10 kg Gewichte im Rucksack malträtiert hatte 😓]. Einmal Berg rauf und runter mit der Absicht, an Nachbars Grundstück anzuhalten und zu Fuß heim zu gehen. Frische Autospuren am Tor wiesen auf die Anwesenheit des Farmers hin, ich wollte ihm nicht in die Quere kommen, so unterließ ich meine Absicht. Dafür führte ich sie wieder in die Arena, in der sie sich wesentlich entspannter bewegten, als beim ersten Mal.

Sonntag setzte ich Satteltraining an. Ich bereitete am Vorabend alles vor, damit es diesmal flotter von der Hand geht. Nun ja. Nicht wirklich erfolgreich:


  • 08.55 Uhr Frühstück in Form von einigen Möhren und einer Handvoll Kraftfutter vorbereitet. Zur Koppel gehen, die Kamele am Zaun festmachen, das Futter reichen, Lailas Fußfesseln entfernen. Die Halfter und Führseile holen, und jedem Tier das richtige zuordnen. Halfter anlegen, Kamele ablegen und bürsten. 
  • 09.35 Uhr Das Auto mit dem Hänger und den Sätteln aus der Scheune holen - wieder zurück zum Haus gehen, den Autoschlüssel holen, das Auto holen, vorfahren. Den Ride-on-mower mit Hänger und 8 Wasserkanistern aus der anderen Scheune holen.

  • 10.00 Uhr Kamele vor die Koppel führen, sie an einen Pfosten binden, Laila ablegen, Vorderbeine zusammenbinden, Decke und Sattel auflegen, Gurte schließen, Taschen anhängen (das erste Mal vier Taschen à 20 kg), Beine wieder losmachen.

  • 10.40 Uhr Jamahl ablegen, Vorderbeine fixieren, Decke und Sattel auflegen, mit den Gurten raufen (hatte eine Woche zuvor beim Sattler längere machen lassen 😌), Gestell anhängen, an den 20 kg Wasserbehälter verzweifeln - sie müssen schließlich ungefähr 1,2 m hochgehievt werden.

  • 11.15 Uhr Alle drei gegen ihren Willen am Anhänger einzeln anbinden - sie würden halt viel lieber von meinen Pflanzen fressen.
  • 12.00 Uhr Yeah! Ich verlasse das Grundstück !!!
  • 13.00 Uhr Ziemlich genau die halbe Wegstrecke hinter mich gebracht, da glaubt Laila einen Hexentanz aufführen zu müssen. Irgendwas gefiel ihr nicht, als wir den Highway überquerten, obwohl weit und breit kein Auto zu sehen war. Der Affenzirkus bewirkte, dass Jamahls Sattel verrutschte. Also anhalten, dem Knaben deutlich machen, dass es besser wäre sich nieder zu legen, die Gewichte entfernen und ihn ohne weiter laufen lassen. Zuvor versuchte ich den Sattel zurecht zu rücken, aber weder nach oben drücken, noch auf der anderen Seite nach unten ziehen waren eine Option - er bewegte sich keinen Millimeter.

  • 14.30 Uhr Rückkehr zum Grundstück. Die Kamele vom Hänger losbinden, niederhooshen, Beine fixieren, Satteltaschen und Sättel entfernen, Beine losmachen, auf die Koppel führen, Halfter abmachen.
  • 15.20 Uhr In der Küche aufgeschlagen und noch nicht einmal das ganze Equipment ordentlich verstaut. Insgesamt also keinerlei Verbesserung von meinem letzten Training 😟. Wo soll das noch hinführen?




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