Donnerstag, 6. September 2018

LKW Training

Seit 14 Tagen hat der LKW seine neue Laderampe. Der erste Versuch die Kamele in den Truck zu bringen dauerte vier Stunden. Die alte Frau war anschließend fix und fertig, aber alle drei zitternden und sich komplett anscheißenden Viecher waren oben. Sie wieder runter zu kriegen erwies sich beinahe als noch schwieriger. Zwar war eine genoppte Gummimatte befestigt, trotzdem rutschen die Tiere, schmissen sich auf die Knie, um nicht den Halt zu verlieren oder spreizten die Beine und verrenkten sich dabei. Unmöglich wie ungeschickt sie sich verhielten. So wird das nichts, also neue Bastelarbeiten in Angriff nehmen. Holzlatten kaufen und neuen Termin bei der Firma vereinbaren.

Neues Training unter verbesserten Bedingungen. Um es den Kamelen (und mir) leichter zu machen, führte zog ich sie einzeln hinauf und wieder hinunter. Der Zeitrahmen war ungefähr der selbe - pro Tier ca. eine Stunde - aber der Abstieg ging wesentlich eleganter.


Während ich mich Laila beschäftigte, hat Jamahl den Anhänger vom Rasenmäher ausgräumt und alle Kanister durch die Gegend geschmissen und es sich gemütlich gemacht.



Beim ersten Versuch vor einer Woche hat Laila ihr Halfter zerstört - sie trägt hier das von Jamahl.


Ali schnitt bei beiden Testläufen am besten ab. Erstaunlich, wo sie doch am sensibelsten ist. Sie stand anfangs neben dem Seiteneingang und versuchte dort einzusteigen, als ich Jamahl gut zuredete. Sie dachte wohl, all das Süßholz raspeln  sei für sie bestimmt.


Natürlich bin ich nicht zufrieden, hatte es mir wesentlich leichter vorgestellt. Einen Aufschwung erhielt ich gestern, als sich die Nachbarin den LKW auslieh. Sie wollte eines ihrer Pferde verladen und gab nach drei Stunden auf. Das gibt es bei mir nicht. Aufgeben bedeutet für die Kamele es beim nächsten Mal noch härter anzugehen und dagegen zu halten - sie hatten ja Erfolg mit ihrer Masche.

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