Mittwoch, 9. Mai 2018

Kalifornien (2)

Obwohl mit dem Campervan unterwegs, gönnen wir uns den Luxus in Hotels zu übernachten. In Ramona landeten wir einen Volltreffer! Ein großzügiges Appartement mit Schlafzimmer, Wohnzimmer und voll eingerichteter Küche in Ruhelage. Hier kann man Urlaub machen. Den ersten Tag ließen wir ruhig angehen, fuhren ins Städtchen, erkundeten die Gegend und versorgten uns mit Lebensmitteln.

Um 17.00 Uhr erstes meet and greet auf der Kamelfarm. 



Wir lernten die Besitzer und Gastgeber Nancy und Gil Riegler kennen. Nancy war früher mit abgerichteten Papageien in Shows unterwegs (wir sollten ihr Talent am nächsten Tag näher kennen lernen), Gil (57) ist seit seinem 20. Lebensjahr mit Kamelen beschäftigt.


Es leben rund 20 Dromedare auf der Farm, darunter ein Zuchtbulle (der z.Zt. schlecht gelaunt ist und dem wir uns nicht nähern sollten),


einige Reitkamele, trächtige Tiere und zwei, die gemolken werden. Die Milch wird nicht zum Konsum verwendet, sondern es werden Lotionen und Seifen aus ihr hergestellt.

Die ca. 30 Teilnehmer dieser Veranstaltung hatten die unterschiedlichsten Verbindungen zu den Kamelen: Da war die alte Dame, die sammelt alles, was mit der Seidenstraße zu tun hat und von ihrem Bruder begleitet wird, der Brieftauben züchtet  👀, die esoterisch angehauchte junge Frau, die 17 Trampeltiere in einem Yoga-Retreat versorgt, der Besitzer eines Indoor-petting-zoos, wo täglich bis zu 300 (SEHR KURZE) Kamelritte stattfinden, die Gerichtsmedizinerin im Ruhestand die mit Gil und Nancy befreundet ist und eigentlich nichts mit den Tieren zu tun hat, aber die gesamte Mannschaft mit makaberen Geschichten unterhielt, der spuckende kautabakkauende Tierfreund, der mitten in Nevada auf 1,5 acres 2 Trampeltiere, 1 Pferd, 3 Ponies, 1 Wasserbüffel, 1 Minischwein, Ziegen, Kaninchen und was weiß ich noch wieviele Tiere besitzt, und, und, und  - ein wirklich bunt gemischter Haufen!

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