Montag, 26. März 2018

Warten, warten,

das halbe Leben besteht aus warten.
Samstag ist es nicht geworden, Sonntag also. Wie ein Kind, das sich auf den Weihnachtsmann freut, war ich schon ganz hibbelig. Sogar geputzt habe ich, um mich abzulenken. Um 12.08 Uhr dann die Nachricht: "I will let you know when we leave. Just had things to finish..." Zweieinhalb Stunden später die Frage nach meiner genauen Adresse, hatten sie wohl vergessen, dass wir sie auf einen Vorvertrag notiert hatten und die Meldung: "we r coming". 17.16 Uhr "we r not far now" um zwanzig Minuten später in die Einfahrt einzubiegen.

Der wagon ist aus verschiedenen PKW-Teilen zusammengesetzt und geschweißt, ein irres Gestell. Leider 40 cm zu breit um auf einem normalen Anhänger zu passen. So haben Vater und Sohn wohl den halben Sonntag damit verbracht, irgendwelche Bleche auf einem alten Hänger zu fixieren und den wagon anschießend hinaufbugsiert.



Man beachte die mit Bindfaden befestigte Stoßstange und das ebenso fixierte Nummernschild! Wahnsinn, kein Wunder, dass sie nicht den schnellsten Weg, sondern 'Abkürzungen' über unbefestigte Landstraßen gefahren sind. 

Heute Morgen Generalprobe. Das Eisengestell an die Anhängekupplung des Autos befestigt, den wagon mit einem shackle an das Gestell und los geht's. Ein Runde auf dem Grundstück um einen Eindruck zu gewinnen, wie die Lenkung beschaffen ist. Es funktionierte besser als erwartet, so zündete ich Stufe zwei: Bekanntmachung der Kamele mit dem Unikum. Ohne Geschirr, nur die Führleine an die Stange des wagons gebunden und g a n z  langsam 400 m um eine Koppel. Begeisterung schaut anders aus. V.a. Laila war nervös, ging ausschließlich seitwärts, Jamahl nahm's gelassener. Nach Abschluß der Fahrt beugten sie sich gleich hinunter um an Pflanzen zu gelangen, Scheißerei gab es auch nicht. Es hat sie also nicht übermäßig gestresst.




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