Sonntag, 25. Juni 2017

Beschwerde

Da ist wohl jemand sehr angefressen: habe von Peter eine Nachricht erhalten: Hi, I did not give you permission to post any videos of me on youtube and any social media outlets, I do not wish to have my training practices shown to other people by you, people pay to come to my training course and I do not wish for people to see how I do things for free on your camel channel, PLEASE REMOVE ASAP. Stellt sich die Frage, warum jetzt, nach sieben Monaten? Vorher hat es ihn ja auch nicht gestört. Außerdem stellt er selber Videos seiner Arbeit ins Netz. Und wenn ihn Leute auf meine Videos ansprechen, dann ist das ja auch eine Form von Werbung für ihn. Und nicht zuletzt habe ich nie (sofern ich mich recht erinnere) seinen vollen Namen erwähnt. Aber was soll's. Habe erst einmal ALLES offline gestellt. Werde mir überlegen, in welcher Form ich weitermachen will. FB werde ich mit ziemlicher Sicherheit löschen. So erfährt er auch nichts mehr über mich und außerdem ist es doch eine gewisse (und im Grunde sinnlose) Arbeit, die Seite attraktiv und aktuell zu halten. Hätte ich ein Geschäft oder wollte ich Spenden sammeln, ja dann würde ich die Seite brauchen. Aber nur um anderen Leuten Bilder von meinen Tieren zu zeigen ... wertlos. Und die echten Probleme und Sorgen verbreite ich auf FB sowie so nicht. Dafür ist dieses Blog angelegt: eine Plattform, um meine Schwierigkeiten, Ängste und Nöte auszubreiten.

Apropos Schwierigkeiten. Letzten Mittwoch die Kamel ein Stück über's Grundstück geführt und sie an einem Pfosten ablegen lassen. Wollte sehen, ob sie sich auch woanders als an gewohnter Stelle niederhooshen. Dann die Beinfesseln angelegt, sie aufstehen und eine zeitlang frei grasen lassen.




Als ich mich entschlossen hatte, sie wieder auf ihre Koppel zu führen, band ich sie an einen Baum und nahm ihnen die Fesseln wieder ab. Zumindest die von Laila. Bis zu dem Moment verlief alles reibungslos. Als ich mich zu Jamahls Fesseln herabbeugte, hob er sein Bein an und versetzte mir unbeabsichtigt mit seinem 'Knie' einen Schlag auf die linke Augenbraue. Mein erstes blaue Auge! War ein paar Minuten richtig benommen und vernahm ein Klingeln im Hirnkastel. Ja, ja. Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort. Also den Burschen niederhooshen lassen, die Fesseln abnehmen. wieder aufstehen und Heim gehen. Fünf Minuten mehr Arbeit - 100% mehr Sicherheit. Lesson learnt!



Sonntag, 18. Juni 2017

Hoffnungsvoll

Sonntag morgen, Zeit für einen neuen Anlauf. Nachdem Jamahl das letzte Mal Seil und nose-line zerrissen hatte, wollte ich es heute wieder versuchen. Halfter angelegen, niederhooshen, spider befestigen, an den Anhänger binden: alles verlief reibungslos. Als wir das Grundstück verlassen hatten und die öffentlichen Straße erreichten, protestierte er kurzfristig. Er zog mit aller Macht zurück, aber das neue daumendicke Seil hielt seinen Kräften stand. Dann ging es bergauf, an der Stelle vorbei, wo er sich vor ein paar Wochen erfolgreich befreit hatte. Problemlos. Oben angekommen wendete ich und tuckerte langsam zurück, um beim Tor vom Nachbarn zu halten. Jamahl war jetzt das dritte Mal an der Stelle, aber er wusste bereits genau wo der Eingang ist und wo ich ihn anbinde, um Laila zu holen und anschließend das Tor zu schließen.
Auch der Marsch nach Hause war beinahe filmreif. Nur zweimal hielt er kurz inne, jedesmal auf der Kuppe des hügeligen Geländes. Bergabgehen mag er auch nicht gern. Laila - sicherheitshalber wieder mit Beißkorb - versuchte nur ein Mal einen Streit zu starten. Da sie nicht beißen kann und Jamahl sich kaum provozieren lässt, verebbte die Aktion schnell im Sande. Unterwegs erlebte ich einen regelrechten flow: alle drei im Gleichschritt, ich vorne weg, Jamahl hörte ich gleichmäßig hinter mir ein- und ausatmen, das Schritttempo zügig, aber nicht so hektisch wie beim ersten Mal. Richtig schön war das, so sollte es immer sein.

Freitag, 16. Juni 2017

Mission accomplished

Um 08.30 Uhr (14.06.) machte ich das Tor hinter mir zu und mich auf den Weg. 180 km bei schönstem Sonnenschein, 17°C Außentemperatur und kaum Verkehr. Gegen 11.00 Uhr erreichte ich mein Ziel. Ali hatte sich nicht einmal hingelegt. Sie stand wie ein Stiefel und ließ sich den kalten Fahrtwind um die Ohren blasen. Ich hatte keine Lust gehabt, mit ihr zu raufen und sie zum Niederlegen zu zwingen.

Don arbeitete gerade mit einigen bullocks. Sie waren in einem Yard an einem Pfosten gebunden und erhielten abwechselnd das Kommando sich niederzuhooshen. Das klappte schon ganz gut, allerdings standen sie wieder auf, sobald er ihnen den Rücken kehrte. Kenn ich irgendwo her 😀. Er beendete sein Übungsprogramm und wir fuhren zu seinem Wohnhaus ins Örtchen, wo er sein Auto abstellte. Ich ließ ihn meinen Wagen fahren, so ersparten wir etwas Zeit, Erklärungen über den Streckenverlauf entfielen und er wusste, mit welcher Geschwindigkeit er über die unbefestigten Wege donnern konnte. Die Strecke führte mitten durch die Pampas, ein paar Mal musste ich aussteigen um ein Tor zu öffnen und zu schließen. Unwahrscheinlich viele kangaroos waren unterwegs, eines hüpfte direkt auf uns zu und kriegte erst im allerletzten Moment die Kurve. Auch einige Emus wollten mit uns um die Wette laufen.

Als wir sein Grundstück erreichten und Ali entladen hatten, versuchte Don als erstes ihr grünes Halsband abzunehmen. Der Protest erfolgt prompt und wir hatten die erste Ladung ihres Panseninhaltes im Gesicht. Ich schlug vor, den Maulkorb zu holen, dann ersparen wir uns eine weitere Dusche, wenn wir das Halfter und das Seil entfernen. Aber Don scherte sich nicht um ihren Protest. Er packte sie bei der Nase, Ali brüllte, versuchte zu beißen, spuckte, Don gab ihr eine kräftige Ohrfeige. Nutzte allerdings nichts. Irgendwie schaffte er es den Verschluss zu öffnen, zum Abschied versprühte sie nochmal ein Ladung Panseninhalt (ich hatte mich sicherheitshalber umgedreht, jetzt war ich von vorne und hinten eingesaut!) und dann war sie frei.



Saber war nicht weit weg und nahm sofort Kontakt mit Ali auf. Sie beroch sie von vorne und hinten und flehmte nach der Geruchsaufnahme.


Saber beriecht Ali von vorne ...



... und von hinten.

Ali hat nur eines im Sinn: fressen, alles andere schien sie nicht zu interessieren. Überraschend gleichmütig ging sie mit ihrer neuen Situation um.

Don wollte, dass der Bulle ebenfalls mit Ali Kontakt aufnimmt, konnte ihn aber nirgends entdecken. So ging er seine Geländemaschine holen, die irgendwo in der Nähe untergebracht war. Langsam tuckerte los und als er ca. 100 m entfernt war, sah ich den Bullen, der uns wohl die ganze Zeit beobachtet hatte. Rückspiegel hatte das Motorrad nicht, so konnte Don natürlich nicht sehen, das ich verzweifelt winkte, damit er anhält - und rufen war bei dem Geknatter und der Distanz sowieso zwecklos. Don brauchte eine ganze Weile, bis er wieder zurückkehrte, der Bulle war mittlerweile schon ziemlich nahe.


Der Bulle Harry beobachtet das Geschehen interessiert.

Langsam fuhr Don von hinten an Harry heran, der sich schließlich Richtung Kühe bewegte. Als wären sie schon immer zusammengewesen, gingen alle drei ruhig ihres Weges. Wirklich bemerkenswert. Würde man drei Hunde oder Pferde zusammenbringen, würde der Erstkontakt nicht so entspannt verlaufen. Da müsste erstmal eine Rangordnung ausgefochten werden. 


Erster Kontakt - keine Probleme!


Ich war ebenso zufrieden mit der Situation wie Don und so machten wir uns wieder auf den Rückweg. Zuerst lieferte ich Don bei seinem Haus ab, dann fuhr ich nach Laura in das kleine Schuhgeschäft und anschließend Heim, wo ich gegen 17.30 Uhr eintraf. Ich hatte den ganzen Tag nichts gegessen und war hungrig wie ein Löwe. Langsam tuckerte ich die Einfahrt hoch, dabei versuchte ich zwischen die Bäume auf den Stall zu gucken um mich zu vergewissern, dass die Zurückgebliebenen in Ordnung sind. SCHEISSE! SCHEISSE! SCHEISSE! Der zweite Schock des Tages: da stand ein Kamel! Neben der Scheune! Wie eine Statue stand Jamahl mitten im Garten und beobachtete mich, wie ich die Einfahrt hinauffuhr. Sofort hielt ich an und checkte die Situation. Laila war im Stall und muhte unglücklich vor sich hin, Jamahl kam langsam näher und war offensichtlich froh, dass ich wieder da war. Bitte, wie hat er das gemacht? Ich hatte eine Vorahnung und sicherheitshalber noch ein Seil vor das Tor gespannt. Es war noch dort, aber das Tor war aus der Angel gehoben. Am nächsten Morgen konnte ich das Dilemma fotografieren.



Die obere Befestigung war verbogen, aber es gelang mir sie wieder einigermaßen gerade zu biegen und nachdem die untere Seite wieder eingehängt war, funktioniert das Tor wieder wie es sein soll. Jamahl hat keinen Schaden davongetragen, er hätte sich ohne weiteres die Haxen brechen können. Glück im Unglück - mal wieder. Widerstandslos ließen sich beide das Halfter anlegen und zurück auf die Koppel führen. Mission Ali insgesamt erfolgreich erledigt.




Donnerstag, 15. Juni 2017

Alea iacta est!

Nun, er meldete sich nicht. Es blieb mir nichts anderes übrig, als ihn zu kontaktieren um Gewissheit zu erlangen. Sieben Stunden nach meiner Anfrage trudelte die Antwort ein: Hi, my wife said I have 27 camels to many, she said happy wife means happy life, another camel might make her unhappy so I have to say no 😢 sorry, it is very disappointing that Don will put her in the freezer. Für diese Nachricht hat er so lange gebraucht.

Viele Überlegungen später und ein Gedankenaustausch mit Freunden brachten mich zu dem endgültigen Entschluss, Ali derweil noch zu behalten. Erneut kontaktierte ich Don, ob ich Ali bis Oktober zu ihm bringen könnte. Er hat ein 400 acre Grundstück mit saltbushes und viel Gebüsch, auf dem sich ein Bulle (Harry) und eine Kuh (Saber) befinden. Saber ist offensichtlich auch ein Problemkind, handaufgezogen von einem Mädchen aus Cairns (?). Die Kuh ist unberechenbar, zeitweise leichtführig, dann plötzlich aggressiv - gegen Mensch und Artgenossen.

Bereits am Dienstag nachmittag stellte ich den Trailer neben die Koppel, damit sich die Kamele an den Anblick gewöhnen. Zuerst hatte ich vor, alle drei mitzunehmen. Ich befürchtete einen Aufstand, wenn ich Ali vor den Augen von Laila und Jamahl entführen würde. Ich verwarf den Gedanken weil mir einfiel, dass wir ja nicht nur nach Orroroo fahren werden, sondern nochmal 30 km durch die Walachei. Eine Tortour hinten auf dem Hänger. Auch wollte ich auf der Rückfahrt noch einen Umweg über Laura nehmen, um mir in einem kleinen Handwerkerladen Gamaschen zu bestellen.

Was tun mit den Zurückbleibenden? Ich wollte vermeiden, dass sie vor lauter Frust den Zaun niederreißen, deshalb brachte ich sie in den Stall. Eine Aktion, die den ersten Schweißausbruch des Tages verursachte. Jamahl wollte wieder nicht durch das Tor neben dem Wassertank, blieb stehen und zog (mich) zurück. Mehrere Anläufe schlugen fehl, also holte ich Laila, band beide an einem langen Seil zusammen und versuchte erneut mein Glück. Nun hatte ich zwei Kamele die nicht wollten! Super. Dritter Anlauf: Jamahl direkt neben dem Tor angebunden, Laila alleine durch das Tor zum Stall geführt. Dort wollte sie nicht bleiben, rief ständig nach ihrem Kumpel und tanzte wie eine Primaballerina. Irgendwann stand sie so, wie ich es wollte, dann holte ich Jamahl, der nun widerstandslos mitkam. Die Aktion dauerte eine ganze Weile, und als ich mich schließlich Ali widmen konnte, traf mich der Schlag: ich hatte absichtlich das Seil, mit dem sie am Pfosten fixiert war lang gelassen. Normalerweise ist es nicht länger als ein Meter, damit sich das Tier nicht verheddert. Ich wollte ihr aber die Möglichkeit bieten nach rückwärts auszuweichen, wenn ich Jamahl - den sie nicht leiden kann - an ihr vorbeiführe. Man kann es sich denken. Ali verhedderte sich. Und zwar ordentlich! Sie lag auf der Seite, den Zaun eindrückend, das Seil mindestens in drei Schlingen um die Beine gewickelt, straff gespannt, unfähig sich nur einen Millimeter zu bewegen. Super. UNMÖGLICH irgendeinen Knoten, weder den an ihrem Hals, noch den um den Pfosten herum aufzubekommen. Als hätte ich eine Vorahnung gehabt, führte ich diesmal mein Taschenmesser mit mir, ich konnte das Seil durchschneiden und sie von ihren Fesseln befreien. Der Gang zum und auf den Trailer verlief problemlos.

Montag, 5. Juni 2017

Schlachtvieh?

So, jetzt bin ich wieder dort, wo ich schon mal war: was tun mit Ali? Als mir klar war, dass ich sie abhole rief ich Don (von dem ich Jamahl gekauft hatte) an. Ich hätte sie zu ihm gebracht, falls er mir die Möglichkeit geboten hätte, sie gegen Bezahlung bei ihm unterzubringen. Leider war er unterwegs und erst am Wochenende wieder zu Hause. Wir besprachen noch Varianten, z.B. sie trächtig zu machen (er hat div. Bullen zur Verfügung) oder sie zu schlachten. Es gibt so viele gute Kamele, sagte Don. Warum sich mit so einem schwierigen Kamel belasten? Sie wird nie ihre Angst verlieren und unvermittelbar bleiben. Der Marktpreis für ein 'kleines' Kamel liegt bei $ 150,- bis $ 200,-. "Okay, I'll take her for $ 200,- so you don't have the fuss with selling her at the abattoir". Hm, eine Option. Ich will darüber nachdenken und melde mich wieder wenn er zurück ist.

"Back home now" kam gestern die Nachricht. Ich kann mich noch immer nicht entscheiden, brauche noch Zeit. "I will contact you again. Haven't made a decision yet. The only thing I know: I can't handle 3 camels. Cheers". Das war meine letzte Mitteilung an ihn! Er antwortete mit dem üblichen "No worries."

Als letzten Ausweg noch Peter angesumpert: ..."Don would take her for meat market. Do you have an alternative?"... Nun der Hammer: ..."Don rang me the other day and said he had bought the red darling and asked what I would do with her, I said I would race her, and he said he was going to eat her so I do not want to be involved, personally I would give her to Megan and Chris to get pregnant and milk, wish you had contacted me, I do not want to take Dons food from him." Beleidigt ist er jetzt auch noch, aber er wohnt 800 km entfernt, da ist es wohl naheliegend, dass ich mich erst einmal beim nur 180 km entfernten 'Nachbarn' ausheule. "I didn't sell anything! AND IT IS NOT THE RED DARLING. It's Ali the one from G.H." Nächste Überraschung: "I would be very interested in Ali is that Humpty Dumpty" "How can we get her here I am busy training camels. Don told me he bought her do not want to upset Don." Daraufhin rief ich ihn an und versicherte ihm noch mal, dass es zu keinem Verkauf gekommen war, ich eigentlich nur eine boarding facility gesucht hatte, damit die Kamele nicht zusammenkommen und sich später furchtbar aufregen müssen, wenn man sie wieder trennt. Auch versuchte ich ihm von den Schwierigkeiten mit Ali zu berichten, aber ich denke, er glaubt mir nicht. So wie er sie in Erinnerung hat, ist sie ein leichtführiges Kamel. Dass sie sich nicht fangen lassen will, man sie nicht anfassen darf ohne bespuckt und angebrüllt zu werden ... dass kann er sich wohl nicht vorstellen. Da ich weiß, dass es immer nur ums Geld geht, bot ich ihm Ali für umsonst an. $ 200,- haben oder nicht, darauf kommt es nicht an - Tod oder lebendig, schon eher. Wäre sie ein "vernünftiges" Kamel, wäre sie mindestens $ 1000,- Wert, gut ausgebildet bis zu $ 3000,- Ist sie aber nicht. Und was soll ich sagen, Peter schien begeistert. Er will sie abholen. Sagte er. Er meldet sich wieder. Sagte er.

Ali ist zurück

Seit über vier Wochen war sie jetzt auf Probe auf einem anderen Platz. Ich war recht geduldig mit den Leuten, hätte aber gerne mal eine Rückmeldung gehabt. Immer habe ich mich melden müssen, von den Leuten kam nie was.

26.04.2017
Ali zu ihrem neuen Platz chauffiert

04.05.2017
Ali besucht und von ihr ignoriert worden

09.05.2017
Nachgefragt wie's läuft:
Zuerst folgte ein ausführliche Beschreibung der aktuellen Problemchen mit ihrer Hundezucht. Dann:
M. was saying that we think we should give Ali a chance and have her longer . When we put them in the bigger yard we might find that they are better off. So I u want I can ask my daughter for the money for her , then transfer it with your bank details ,or I can get the cash out. Also if it dosnt work with her we could always find her a good home . Or the person that wanted her if we didn't might want her. But I need to give her a chance . X
Sounds good to me
when you move her on a lager paddock please remove the halter. Or I come and take it off. She might become sore over the time
Ok will do.
16.05.2017
Good morning, how is everything going?
Really good. The girl is coming up to me . M. can't though yet. She has a thing about men. As soon as my tax comes I am getting the fence. And boys are cleaning it up. So happy. So if u want the money hun I can pay u earlier . Molly had her puppy's and there was a deformed one. Never had one before . Mollys mother is papered . I think interbreeding isn't very good . Poor baby. I kept her Alice for a week thinking she would live . But I been sleeping in the lounge and dosed of. She got cold and passed. I named he hazel . Was so upset and now I am still tearing. O it hurts when u see a baby pass. Molly is all good . I love breeding but hurts when it happens. Sorry about rattling on. Si anyway let me know hun if h need the money . Thank u for everything xx
Oh, that sounds fantastic. It's not about the money (although some day I would expect it😜) it's more about my peace of mind. I'm thinking the whole day how she is doing and whether you'll keep her or not. A HUGH relief if she can stay with you!!! And sorry about the loss, obviously you did all you could. Mostly they have other issues as well (brain or heart defects).
18.05.2017
Nachdem noch immer keine eindeutige Aussage bzgl. der Zahlungsmodalitäten erfolgte, übermittelte ich ihr meine Kontonummer.
Hi Hun. Will get on to it when k. is home so she can do it this weekend xxx
Es folgte eine Abhandlung über ihr kangaroo und Kastrationsvarianten.Was bitte interessieren mich ihre Hundezucht oder das kangaroo? Ich will Informationen über Ali und ich will die Kohle. Diese dauernde Gesülze. Ja oder nein? Warum können die Australier nicht einfach sagen, was sie denken. Warum muss man immer zwischen den Zeilen lesen?
25.05.2017
Noch immer keine Überweisung auf mein Konto. Ich habe irgendeinen belanglosen Kommentar auf ihrer FB Seite abgegeben worauf prompt eine Nachricht eintrudelte:
Om gosh Hun . I forgot to ask k. to transfer the money. Been ill this week. Havnt given it a thought. So sorry. I will ask her as I can't work out this transfer thing . I will ask her tomorrow. Not to day . She has uni till 5 them not sure if she coming home to day or tomorrow x
30.05.2017
Wochenende verging, ... und wieder kein Geld eingegangen.
Hi, how are you? Did you recover from your illness? How is Ali doing? Just let you know that Danny is selling his camels. If you're not happy with Ali, here is the ad:
und ich hängte den entsprechenden Link an.
Die Antwort traf mich wie ein Keulenschlag, obwohl ich im Innersten damit gerechnet hatte:
Hi she got out but is hanging around. We can't get her as she heads off when we get near her. She dosnt like boys as she spits and tries to bit them. I can tell she has been hurt by a male as she is good with me.

Na super, Ali läuft frei herum! Letztlich ist es noch immer mein Kamel und falls was passiert, bin ich für einen Schaden haftbar. Wie auch immer. Mir hat es heute (30.05.) gereicht. Um 10.20 Uhr war ich mit meinem Hänger dort. Tatsächlich war der bullock in seinem Yard und Ali irgendwo draußen. Seit zwei Wochen war sie schon frei! Sie hätte überall hingehen können, kein Zaun hätte sie aufgehalten. Und ihr Halfter und das Schleppseil waren noch immer angelegt. Ich habe mir vor der Abfahrt eine Beruhigungspille eingeworfen und mich total zusammengenommen. Das ich not amused war, haben sie aber wohl gemerkt. Nach meiner Ankunft habe ich den Hänger bereit gemacht, bin langsam Richtung Ali gegangen (die erstaunlicherweise nicht weggelaufen ist! als sie das Auto kommen sah, bewegte sie sich sogar in meine Richtung!), dann an ihr vorbei, um sie von hinten weiter Richtung Yard/Hänger zu drängen. Sie ging anstandslos in ein kleines Gehege in dem sich ein paar Esel befanden und dort wurde ich der Schleppleine Herr. Sie folgte brav und widerstandslos auf den Hänger. Mit den Leuten, die mittlerweile aufgetaucht waren, habe ich kaum drei Worte gewechselt.